E-Bikes erobern die Straßen

Allein auf deutschen Straßen waren im vergangenen Jahr 520 000 neue Elektroräder unterwegs.

Elektrofahrräder verkaufen sich in Deutschland wie geschnitten Brot: Der Zweirad-Industrie-Verband freute sich allein im vergangenen Jahr über zehn Prozent mehr verkaufte E-Bikes. Immer mehr der lautlosen Flitzer rollen über die Straßen, Jung und Alt nutzen heute die Kraft eines Elektromotors. Verkehrsrechtlich gelten Pedelecs mit Motorunterstützung bis 25 Stundenkilometer (km/h) noch als Fahrrad. Ein sogenanntes S-Pedelec mit Motorunterstützung bis zu 45 km/h zählt dagegen als Kleinkraftrad. Der Fahrer muss Helm tragen, braucht Moped- oder Autoführerschein und ein Versicherungskennzeichen. Kosten: etwa 70 Euro pro Jahr.

Straßenordnung für E-Bikes

Weil diese Bikes so schnell sind, dürfen sie nicht auf Fahrradwegen fahren. Und auf Straßen kommen sie häufig Autofahrern gefährlich in die Quere. Deshalb gilt nun die Regelung, dass auf Fahrradwegen mit dem Schild „E-Bikes frei“ auch Elektroräder nicht nur fahren dürfen, sondern zur eigenen Sicherheit sogar müssen.

Pedelec oder E-Bike?

Doch was ist jetzt der Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike? E-Bikes sind eigentlich Elektromofas, bei denen der Fahrer per Schaltknopf oder Drehgriff den Elektromotor steuert und nicht wie beim Pedelec selbst in die Pedale tritt. Doch mittlerweile ist „E-Bike“ zum Oberbegriff für alle Fahrräder mit Elektromotor geworden.Was sind die Vorteile des E-Bikes? Der Ingenieur Norbert Schmitt erzählt über seine Erfahrungen mit den motorisierten Fahrrädern.