Zeichen setzen

„Mach mit“ ist das Motto von Steini, dem Maskottchen der Erlebniswelt Steinzeichen.
Und dieses Motto lässt sich in der Erlebniswelt hervorragend umsetzen –
Adrenalin-Kick oder Picknick.

„Bei uns kann man nicht nur schauen, sondern
was erleben, selbst anpacken, selbst was wagen.
Wenn man will, auch seine eigenen Grenzen
austesten“, sagt Josef Wärmer, Geschäftsführer
der Erlebniswelt Steinzeichen in Steinbergen. Im
Laufe der Jahre ist der Park immer weiter ausgebaut
worden, jetzt bietet er Spaß, Sport und
Action für die ganze Familie, speziell für Kinder,
Jugendliche und junge Leute. Wer den
Thrill sucht, kann an einem Seil auf dem Air-Trail
zwischen den Baumwipfeln durch den Wald
sausen, sich von einer Plattform im freien Fall
13 Meter in die Tiefe stürzen oder eine 18 Meter
hohe Kletterwand auf fünf verschiedenen
Routen erklimmen. Doch keine Panik – es ist ein
risikoloser Spaß, wenn man sich an die Spielregeln
hält. Auf dem Air-Trail wie beim Power-
Fan sorgen ausgebildete Trainer für Sicherheit.

Platz für Gruppen und Familien

Und die Erwachsenen, Oma oder Opa? Die können
von Bänken oder von kleinen Pavillons aus
zuschauen, wie der Nachwuchs herumtobt.
Zwischen 50 000 und 60 000 Besucher kommen
jedes Jahr in den Park und es sind immer
mehr Gruppen aus Schulen, Kindergärten, Kindergeburtstagen, Betrieben, Vereinen und
Ferienspaßaktionen der Städte, die den Erlebnispark
als große Spielwiese entdecken. Diese
Gruppen, betont Wärmer, können auch eine
ganze Reihe von Workshops buchen, von „Steinfiguren
herstellen“, „Blasrohr-Sport“, „Schatzsucher-
Rallye“ bis zu ausgefeilten Team-Wettbewerben
auf den diversen Anlagen.

Speziell für Gruppen haben Wärmer und sein
Team auch in dieser Saison investiert: So gibt es
ein 5. Tipizelt mit Platz für 50 Personen samt
Kühlschrank, Gas- und Holzkohlengrill. Auch
ideal für Großfamilien, die Grillgut und Getränke
entweder selbst mitbringen oder sich über das
Catering der Steinzeichen-Gastronomie versorgen
lassen. In der ehemaligen Bildhauerwerkstatt
und Schmiede haben sogar bis zu 200 Gäste
Platz, um zu feiern.

Zu den Neuheiten im Park gehört der Power-Fan:
Nach dem Aufstieg durch einen Sicherungstunnel
folgt der freie Fall von 13 Metern. Ein Luftstrom,
der einen immer stärker werdenden Widerstand
aufbaut, bremst den Springer ab, bis er sanft im
Kiesbett landet. Für Parkbesucher ist der Power-
Fan samstags von 14 bis 17 Uhr kostenlos, Gruppen
können jederzeit einen exklusiven Workshop
buchen. Seit Eröffnung sind hier bis Juli über
1000 Leute gesprungen.

Zorbingbahn und Kletterwand

Die Herausforderung an der höchsten Kletterwand Norddeutschlands.
In der Erlebniswelt Steinzeichen finden alle Altersstufen ein passendes Freizeitangebot.

Die durchsichtigen Kugeln kommen aus Neuseeland
und machen Erwachsenen wie Kindern
Spaß. Wie ein Rhönrad kann man sie ans Laufen
bringen. Auch hier stehen Instruktoren bereit, die
zeigen, wie man es macht. Seit 2008 gibt es die
höchste Kletterwand Norddeutschlands an der
Südseite des Jahrtausendblicks und seit 2011 den
Air-Trail, einen Seilrutschenpark von Plattform zu
Plattform – hoch durch die Baumwipfel.

Und Wärmer hat schon neue Ideen: Kistenklettern,
spannender als jede Hüpfburg – hier will er
sich mit Warsteiner und Coca Cola als mögliche
Sponsoren in Verbindung setzen. Und eine Slackline-
Anlage, die auf Balance setzt, ist geplant.
Ein Besuch im Erlebnispark Steinzeichen lässt
sich im Gegensatz zu anderen Parks auch mit
schmaler Geldbörse realisieren. Die Eintrittspreise
sind moderat, Familien bekommen noch
einmal eine Extra-Ermäßigung und jeder kann
selbst Essen und Trinken mitnehmen. Es gibt
genügend Bänke und Tische und Pavillons, um in
Ruhe zu picknicken.

Spaß in der Zorbingbahn.

Auf keinen Fall versäumen sollten Sie den Aufstieg
auf den Turm, den Jahrtausendblick.
156 Stufen führen auf 250 Meter – der Ausblick
von der Plattform aus Stahl und Glas ist grandios.
Doch der Park bietet auch vieles für Besucher, die es nicht so sportlich angehen wollen oder können.
Es gibt viele Stationen zum Thema Steine
und dieses Thema ist vielfältiger, als man auf den
ersten Blick meinen könnte. Stichwort Versteinerungen
– da werden Dinosaurier wieder lebendig,
Stichwort Edelsteine, wem fiele da nicht
Goldwaschen ein, Stichwort Naturstein-Kabinett,
das nicht nur Experten begeistert.

Wer noch mehr Ruhe sucht, gar über den Sinn
des Lebens nachdenken will, findet im Haus der
Weltreligionen das richtige Umfeld. Die Einrichtung
gibt es inzwischen seit elf Jahren als Begegnungsstätte
für den interreligiösen Dialog.
Die Stadtwerke Rinteln liefern der Erlebniswelt
nicht nur Strom, sondern betreiben mit den Bäderbetrieben
als Werbepartner auch Sponsoring.
Das durch den Eintritt erzielte Ergebnis wiederum
wird reinvestiert – zuletzt in Pavillons für
Rastplätze im Park.

Weitere Informationen über die Erlebniswelt Steinzeichen
finden Sie unter www.steinzeichen.de