Viel Platz drinnen und draußen

Beim Neubau der Kita „Klabauternest“ geht es voran: Heimische Betriebe arbeiten an dem Bau mit moderner, umweltfreundlicher Energietechnik.

Seit der Grundsteinlegung im Herbst ist die neue Kita „Klabauternest“ schon mächtig herangewachsen. Dirk Schiller, Projekt- und Bauleiter der städtischen Gemeinnützigen Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS), und Ulrich Karl, seit 2021 Geschäftsführer der Stadtwerke und der GVS, zeigten sich im April zu­frieden mit dem Baufortschritt auf der ehemaligen Kleingarten-Fläche zwischen Karlstraße und Bahnhofstraße: „Wir liegen ganz gut im Zeitplan.“
Der eingeschossige Bau in der Nähe des Stadtwerke-Gebäudes ist inzwischen deutlich als Kinder­tagesstätte zu erkennen. Er wird Platz für 100 Kinder und fünf Gruppenräume mit angegliederten Mehrzweck- und Ruheräumen bieten. Drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen ziehen dort ein. Für alle werden zudem eine 70 Quadratmeter große Mensa, zwei Therapieräume und ein knapp 60 Quadratmeter großer Bewegungsraum gebaut. In die Planung der zeitgemäßen, pädagogisch sinnvollen Raumaufteilung war das Kita-Team um Leiterin Michaela Rothert stets einbezogen worden.
Auch in puncto Energietechnik verwirklicht die GVS in der neuen Kita ein modernes Konzept. Auf dem Dach werden Photovoltaik-Anlagen Strom erzeugen, für Wärme und Kühlung sorgt eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Frischluft gelangt über große Fenster in die Räume, zudem gibt es eine moderne Lüftungsanlage, die gerade in den kälteren Monaten des Jahres von Nutzen sein wird.
Draußen werden zwei große Freiflächen den Kindern viel Platz für Spiel, Bewegung und Unternehmungen bieten: 300 Quadratmeter umfasst der Bereich in Richtung Karlstraße, um den Haupteingangsbereich am Bahnhofsweg sind es sogar mehr als 1.000 Quadratmeter. Das gesamte Gelände einschließlich der Gebäude umfasst 6.000 Quadratmeter.

Der Neubau ist noch eingerüstet.

Die Arbeiten innen an der Lüftungsanlage gehen voran.

Investition in die Zukunft

Den gesamten Neubau realisiert die GVS mit Betrieben aus der Region, federführend mit der Firma Rosemeier aus Kleinenbremen als Bauunternehmer. Mit an Bord sind auch die Betriebe Wolter Holzbau aus Hessisch Oldendorf, S&H-Bedachung, die Tischlerei Albrecht aus Rinteln und der Heizungs- und Sanitärbetrieb Wieggrebe aus Möllenbeck.
Rund sechs Millionen Euro investieren die städtische Gemeinnützige Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft und die Stadt Rinteln in das Projekt, das voraussichtlich diesen Herbst abgeschlossen sein wird. Für die Kita-Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer bricht dann nach dem Umzug eine neue Zeit an.


Foto ganz oben: Sie haben die Grundsteinlegung miterlebt: die Klabauternest-Kinder Luiz, Emilia, Erina, Mia und Medina.