So helfen wir Ihnen weiter

Was haben Waschmaschinen, Photovoltaik-Anlagen und Elektrofahrzeuge
gemeinsam? Ihre Anschaffung wird durch ein Förderprogramm der Stadtwerke unterstützt.

Die Förderprogramme der Stadtwerke sind politisch
gewollt und sollen eine Signalwirkung haben,
indem sie umweltbewusste Verbraucher für
ihre Investitions- oder Kaufentscheidung belohnen.
Die Förderprogramme umfassen inzwischen
elf Varianten. Eingeschlossen sind darin energiesparende
Haushaltsgeräte und Fahrzeuge mit
Elektro- oder Gasantrieb. Ebenso dazu gehört innovative
Haustechnik, zum Beispiel Photovoltaik-
Anlagen oder Wärmepumpen.

Manfred Nowak, bei den Stadtwerken zuständig
für die Förderprogramme, hat für das Kundenmagazin
einmal ein Ranking zusammengestellt:
Ganz oben auf Platz eins der am meist nachgefragten
Prämien steht – es ist keine Überraschung
– die Förderung für Kühl- und Gefriergeräte oder
Kombinationen, gefolgt von Waschmaschinen,
Spülmaschinen und Trocknern. Stadtwerkekunden,
die sich für so ein energiesparendes Haushaltsgerät
entscheiden, erhalten 50 Euro. Ein Programm, das übrigens inzwischen auch die heimischen
Händler für sich entdeckt haben und sogar
als Werbung nutzen.

Hausgeräte und Haustechnik

Dann folgt auf der Hitliste, was Energie im Haus
spart, also netzgekoppelte Photovoltaikanlagen,
Elektrowärmepumpen, Hocheffizienzpumpen
und Solarthermieanlagen. Die Prämien variieren
hier zwischen 50 und 650 Euro.

Übrigens geht bei den Photovoltaikanlagen
der Trend zu Anlagen zwischen 6 und 9,8 KW,
schildert Nowak, weil es sich für die Bürger inzwischen
rechnet, möglichst viel des selbst erzeugten
Stroms auch selbst zu verbrauchen.
Noch „Luft nach oben“ sagt Nowak, gibt es bei
Erdgasfahrzeugen und der Elektromobilität. Wie
die Stadtwerke aus den Förderanträgen wissen,
sind in ihrem Einzugsgebiet mindestens 45 Erdgasfahrzeuge
unterwegs. Wer solch ein Fahrzeug anmeldet, erhält einen Tankgutschein über 250
Kilogramm. Erdgas kann man an der Esso-Tankstelle
in der Konrad-Adenauer-Straße tanken, Autogas,
also Flüssiggas Im Emerten bei Jürgen Kogel
und am Autohaus Niederdorf in Westendorf.

Alternative Antriebe

Mit inzwischen vier Stromtanksäulen in Rinteln,
betrieben von den Stadtwerken, gibt es auch für
die E-Fahrzeuge die notwendige Infrastruktur.
Auch Elektromobilität unterstützen die Stadtwerke
mit Prämien oder einer leihweisen E-Box. Da
dieses Förderprogramm recht neu ist, gibt es dafür
noch keine aussagekräftigen Zahlen.
Wer mehr wissen will oder auch den Förderantrag
als PDF sucht, wird fündig unter
www.stadtwerke-rinteln.de

Ein Förderprogramm im klassischen Sinne ist der
nächste Punkt zwar nicht, aber das Angebot der
Stadtwerke, von einer monatlichen auf eine jährliche
Vorauszahlung umzustellen, hat sich trotzdem
herumgesprochen. Der Grund ist eindeutig
– die Jahresvorauszahlung bei den Stadtwerken
rechnet sich: 1,5 Prozent kriegt man nicht mehr
aufs Sparbuch, und man spart Bankgebühren.

Vorteile hat übrigens auch, wer sich dafür entscheidet,
seine Jahresabrechnung künftig online
zu erhalten. Einerseits gibt es dafür einen Bonus
von 18 Euro. Und zweitens handelt man genau
gesehen ökologisch: Denn durch den Verzicht
auf den Ausdruck sparen die Stadtwerke eine
Menge Papier.