E-Mobilität mächtig im Aufwind

Große Nachfrage nach Autostromverträgen der Stadtwerke und an den „Stromtankstellen“. Wie das neue „Tanken“ funktioniert und wo noch Ladeplätze entstehen.

Längst haben E-Bikes ihr Seniorenimage verloren: Heute ist das Radeln mit Rückenwind aus der Steckdose bei Jung und Alt beliebt. Nun steigen auch immer mehr Menschen vom Benziner auf ein Elektroauto um. Mit ihrem günstigen Ökostrom-Produkt TrendStrom fördern die Stadtwerke Rinteln beide Varianten der neuen Mobilität.
Stadtwerkekundinnen und -kunden, die einen Autostromvertrag abschließen, tanken an allen Ladesäulen der Stadtwerke problemlos mit der eigenen ID-Nummer. Das Interesse wächst stark – während 2020 insgesamt 41 neue Verträge abgeschlossen wurden, zeichnet sich für 2021 ein großer Zuwachs ab: Schon im ersten Halbjahr entschieden sich 40 Kundinnen und Kunden für einen neuen Autostromvertrag. Ein ähnlich deutliches Plus gibt es bei den Ladevorgängen an den Strom-Zapfsäulen. 2020 tankten Autofahrerinnen und -fahrer 57.468 Kilowattstunden, allein im ersten Halbjahr 2021 waren es bereits 63.090 Kilowattstunden.
Dem steigenden Bedarf folgend, erweitern die Stadtwerke Rinteln stetig ihr Ladenetz und damit die Möglichkeit, TrendStrom aus erneuerbaren Energien zu tanken. Schon jetzt stehen an 15 Standorten im Rintelner Stadtgebiet, den Ortsteilen und dem Auetal Ladesäulen für E-Autos bereit. Sechs Wallboxen mit insgesamt sechs Ladepunkten haben die Stadtwerke im Parkhaus an der Klosterstraße installiert: Jede Wand­ladestation verfügt über eine Typ-2-Steckdose mit jeweils 22-kW-Wechselstrom-Ladeleistung. Per App „eCharge+“ können die Kundinnen und Kunden einen Ladeplatz mit dem Smartphone freischalten. Wer keinen Autostromvertrag hat, lädt bei den Stadtwerken trotzdem günstig: 29 Cent kostet die Kilowattstunde fürs E-Auto.

Lena Augustintschitsch zeigt, wie einfach das Laden eines E-Autos an einer der Säulen der Stadtwerke Rinteln funktioniert.

Viel genutzt werden auch die Ladestationen an der Volksbank, an der „Alten Tonkuhle“ sowie am Weseranger. Vier weitere neue Stromtankstellen gehen in Kürze in Betrieb, sie stehen auf dem Parkplatz der neuen Integrierten Gesamtschule (IGS). Die zahlreichen E-Biker in Rinteln und Umgebung finden ebenfalls vielerorts Lademöglichkeiten, zum Beispiel am Doktorsee, am Weserdorf am Weseranger, in Rehren bei der Alten Molkerei und in Rolfs­hagen an der Kirchstraße.
In Planung ist es zudem, am Weseranger fünf bis sechs abschließbare E-Bike-Boxen mit Lademöglichkeit aufzustellen. Radtouristen könnten dann ihre Räder samt Gepäck sicher abstellen und ihre Akkus laden, während sie einen Bummel durch die Stadt unternehmen. Gute Aussichten für die Biker der neuen Generation – und für das Klima. 


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